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Die Streetwork von Inter-Actions
Zielgruppe und betroffene StadtteileZielgruppe sind Personen, die sich oft auf der Strasse aufhalten und deren Präsenz oder Verhalten durch die direkte Umgebung, durch den Stadtteil, die Gesellschaft oder den Streetworker selbst als problematisch bewertet werden. Es ist uns sehr wichtig, mit den Menschen auf der Strasseund den Bewohnern aus dem östlichen Teil des Bahnhofsviertels, Bonneweg und Gasperich dauerhaft in Kontakt zu bleiben. Interventionen in den StadtteilenDer Streetworker macht zum einen festgelegte Rundgänge durch die Stadtteile und bieten zum anderen Bereitschaftsdienste an bestimmten Punkten in den Stadteilen an (dem Café „Millewee“ in Gasperich, dem Café B-ONE in Bonneweg, dem Quick, dem Mc Donalds). Dies soll den Kontakt zur Bevölkerung vereinfachen und eine Regelmäßigkeit der Präsenzen garantieren. Natürlich führt der Streetworker, abhängig von seinen Beobachtungen und den ihm übermittelten Problemen, neben den festen Routen auch zusätzliche Visiten durch. Abends sind Teamrundgänge die Regel. In jeder Woche finden Rundgänge bis 23:00 Uhr statt. Jacken und andere Kleidungsstücke der Streetworker tragen den Aufdruck „Streetwork“, um die Sichtbarkeit der Mitarbeiter während ihres Gangs durch die Stadtteile zu garantieren. Die konkrete Arbeit umfasst zwei Elemente, die Gruppen – und die Einzelfallarbeit. Bei der Gruppenarbeit werden folgende Maßnahmen angeboten: Organisation von Gruppenarbeit in Einzelprojekten (z.B. Arbeitsgruppe „Rap“ oder „Tanz“), Freizeitmaßnahmen (z.B. den „Street-Sport“ und das „Street-Art“), Beratungsarbeit für Gruppen. Auf der Ebene der Einzelfallarbeit hingegen sind vor allem die folgenden Elemente von Bedeutung: Beziehungsarbeit, fortgesetzte Fallbetreuung, Beratungsarbeit, Begleitung, Aushandlung und Mediation, Vermittlung von sozialen Ressourcen, Beschaffung von Einzelleistungen, Intervention. ZieleDas Hauptziel gegenüber dem Nutzer ist, einen Kontakt zu ihm herzustellen, um bei ihm über diesen Kontakt eine Entwicklung hin zu einer besseren sozialen Integration zu begünstigen, sei es, gegenüber eines Einzelaspektes seines Lebens (Unterbringung, Hygiene, Schule, Arbeitswelt, Abhängigkeit), sei es gegenüber komplexen Problemlagen. Im Hinblick auf das gesamte Interventionsfeld besteht das Ziel, die sozialen Reibungspunkte zu vermindern, ganz aufzulösen oder sie durch gezielte Prävention gar nicht erst entstehen zu lassen. OrganisationEine monatliche Besprechung, Vordrucke, sowie externe und trägerinterne Möglichkeiten erleichtern die konkrete Problemlösung des Klienten. Die Zusammenarbeit mit Caritas Jeunes et Familles, Caritas Accueil et Solidarité sowie Asti, besonders im Rahmen des hier beschriebenen Service Streetwork der Stadt Luxemburg, ermöglicht, die in den einzelnen Stadtteilen anfallenden Aufgaben zu harmonisieren. |